Alfred Hausser der „Pfeiler unter Mahnern“ (Dr. Karl Brozik), der Anwalt für NS-Verfolgte war selbstlos, wenn es um seine eigenen Ansprüche ging. Er entwickelte immer wieder Initiativen für die politische Lösung der Entschädigungsfrage aller ZwangsarbeiterInnen. Im Jahr 1986 nach der Entschließung des Europäischen Parlaments geht er mit seinen Weggefährten einen wichtigen Schritt voran und gründet die „Interessengemeinschaft ehemaliger Zwangsarbeiter unter dem NS-Regime“ (IgZ). „Konzerne sind verpflichtet, nach ihrem Anteil am System die bislang vorenthaltenen Lohnzahlungen einschließlich der Zinsen in einen Fonds einzubringen.“ (IgZ) 14 Jahre später war die Bundesstiftung „Erinnerung, Verantwortung Zukunft“ gegründet und arbeitete.

Wie stand es um seine eigene Entschädigung?
Am 7. Februar 2007, vier Jahre nach seinem Tod, wird Alfred Haussers Antrag beschieden.
Die Entschädigung erhalten seine Erben.

Tafel als PDF