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In Memorium Grabrede

Alfreds letzte Ruhestätte

Am 12. August 2003 vor 15 Jahren verstorben Alfred Hausser und am 22. August fand auf dem Stuttgarter Pragfriedhof die Trauerfeier statt. Vier Wochen nach der bewegenden Trauerfeier fand die Urnenbeisetzung im Kreise der Angehörigen und enger Freunde statt. Alfreds Asche ist im Familiengrab der Haussers auf dem Freidhof in S-Untertürkheim – ganz in der Nähe der Gedenkstätte der Stuttgarter Widerstandsgruppe Schlotterbeck – beigesetzt.

Christoph Jetter, der Sprecher der Interessengemeinschaft ehemaliger Zwangsarbeiter unter dem NS-Regime (IGZ wurde 1986 von Alfred mitbegründet und 2007 in die Arbeti der VVN eingebettet.) hielt die Graberede.

„…. Alfred Haussers Tod bedeutet für alle, die ihn eine lange oder kurze Strecke seines Weges begleitet haben, den Verlust eines Vorbildes an Unbeugsamkeit, solidarischer Lebenspraxis und großherziger Menschlichkeit. Uns bleibt aber der Reichtum, den die tiefen Spuren seines politischen Wirkens hinterlassen, und es bleibt die unauslöschliche Erinnerung. “

Zur ganze Grabrede:

15. Todestag

Am 12. August 2003 vor 15 Jahren ist Alfred Hausser kur vor seinem 91. Lebensjahr verstorben.


Lilo Hermann gedenek A.H 4.19.2000

In Memorium Tafel 11 der Ausstellung (sieeh Leiste im Blog)

Alfred Hausser hat den aufrechten Gang und den langen Atem ( Vermächtnis Tafel 11 asu der Ausstellung)
vorgelebt. Er gehört zu jenen AntifaschistInnen der ersten Ge-
neration, deren Erfahrungen, Geradlinigkeit, Standhaftigkeit
und Beharrlichkeit die VVN-BdA entscheidend prägten.
Mehreren Generationen von AntifaschistInnen waren sie Im-
pulsgeber, Lehrer, Vermittler, Vorbild. Sie alle hatten wie Alfred
in den Jahren der Haft und Verfolgung gelernt, dass Antifaschismus nicht eine Sache Einzelner bleiben darf, sondern Vieler.
Deshalb riefen sie die VVN ins Leben. Das Vermächtnis Alfred
Haussers ist, wofür er sich fast ein ganzes Leben lang eingesetzt hat: Eine starke Organisation der AntifaschistInnen, ein breites Bündnis, das ungeachtet unterschiedlicher Generationen, Weltanschauungen und Parteipräferenzen wachsam, aktiv und lebendig bleibt im Kampf gegen Faschismus und Krieg

Der Antifaschist und Begründer der Interessengemeinschaft ehemaliger Zwangsarbeiter hätte für seine Tun und Wirken ein öffentliches Erinnern z.B. durch Benennung eines Platzes, Strasse oder Haus nach ihm als Würdigung für sein Lebenswerk verdient.

Ausleihe der Ausstellung anlässlich seines 100 Geburtstages 2012 hier: http://alfredhausser.blogsport.de/ausleihe/
Alle 11 Tafel findet ihr in der Leister des Bloges
http://alfredhausser.blogsport.de/

Lex Baumann

Lex Ludwig Baumann!
Am Tag der Trauerfeier von Ludwig Baumann am 18.7.18 erreichte die Rentenrückzahlforderung nach AKG-Härtebeihilfe die Familie.
Protest gegen postume Kürzung von NS-Opferrente hier:

Pressemeldungen:
Taz 3.8.2018 http://www.taz.de/!5520833/

Erste Wortmeldungen aus der Politik zum „Lex Baumann“ von Ulla Jelpke (MdB) die auf der Trauerfeier von Ludwig Baumann ein Traueransprache hielt, erklärte:

„Die Härtefallregelungen für NS-Opfer müssen dringend reformiert werden. Der Fall des im vorigen Monat verstorbenen Wehrmachts-Deserteurs Ludwig Baumann zeigt, dass hochbetagte Überlebende in ihren letzten Lebensjahren benachteiligt werden, wenn sie in ein Pflegeheim ziehen. Eine Änderung dieser beschämenden und diskriminierenden Regelung ist überfällig. Wir fordern, dass die Opferrenten für Heimbewohner nicht gekürzt werden und das Finanzministerium auf jegliche Rückzahlungsforderungen verzichtet“ …
mehr: https://www.ulla-jelpke.de/2018/08/entschaedigungs-unrecht-bei-ns-opfern-beenden/

Jan Korde (MdB) dazu< /strong>

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Nachtrag zur Trauerfeier am 18.7.2018
Reden

Alfred Hausser Preis

Ausschreibung Alfred Hausser Preis 2018
Bewerbungsschluss ist der 17. September 2018
https://bawue.vvn-bda.de/wp-content/uploads/sites/23/2018/04/Faltblatt-2018-2.pdf

Es ist schon Tradition, dass die Landesvereinigung der VVN-BdA Baden-Württemberg zu ihrer Delegiertenkonferenz den Alfred Hausser Preis vergibt
Bewerbungsgrundlagen sind:
Eine Kurzdarstellung der jeweiligen Gruppe, oder Initiative und eine Kurzbeschreibung des abgeschlossenen oder in Planung befindlichen Geschichtsprojektes sind in schriftlicher Form (per Brief, Fax oder E-Mail) an das Landesbüro der VVN-BdA Baden-Württemberg zu richten. Dort sind auch weitere Informationen zu erhalten.
Der Preis wird im Rahmen der Landesdelegiertenkonferenz der VVN-BdA Baden Württemberg im November 2018 verliehen
Der Preis setzt sich zusammen aus einer finanziellen Förderung in Höhe von 500.- Euro und Beratung des Projekts durch die Beiratsmitglieder, der Hilfe des Beirats zur Ermittlung weiterer Förderungsmöglichkeiten, einer Urkunde und dem Buch über Alfred Hausser „Nur wer sich selbst aufgibt ist verloren“.