Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Die Veranstaltungen im März

Montag, 24. März 2014 – 19:30 Uhr
Podiumsdiskussion: „Zwangsarbeiterentschädigung – was nun? Versuch einer Bilanz“

Seit 2006 sind die Entschädigungszahlungen nach dem Stiftungsgesetz (EVZStiftG) abgeschlossen. Was war? Wer wurde entschädigt? Was sind noch offene Fragen? Bei dieser abschließenden Veranstaltung zu der Ausstellung zu Alfred Hausser – Nur wer sich aufgibt, ist verloren –, einem der „Architekten der Zwangsarbeiterentschädigung“ wollen wir mit Akteuren des Prozesses aus Politik, Institutionen, beteiligten Verbänden und Initiativen Bilanz ziehen.

Auf dem Podium:
Eberhardt Radzcuweit (kontakte-kontakty, Schwerpkt. sowjet. Kriegsgefangene)
Ulla Jelpke ( MdB und die entschädigungspolitische Sprecherin der Linken)
Günter Saathoff, (Vorstand der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft)
Lars Reismann (Hamburg, AK Distomo)
Timo Adam Wagner (Jenischer Bund in Deutschland)
Moderation: Naturfreund Berlin

Ver­an­stal­tungs­ort:
Haus der De­mo­kra­tie & Men­schen­rech­te (Ro­bert-​Ha­ve­mann-​Saal, Greifs­wal­der Str. 4, 10405 Ber­lin-​Prenz­lau­er Berg, Tram M4, Bus 142, 200 bis „Am Fried­richs­hain“)

Veranstaltungstermine im Februar

Montag, 10. Februar 2014 – 19:30 Uhr
Berg frei, Welt frei – Die Rolle der Naturfreunde in der Geschichte des Alpinismus und im Widerstand gegen die Nazis in den Bergen
mit Martin Kraus (Autor des Buches „Der Träger war immer schon vorher da. Die Geschichte des Wanderns und Bergsteigens in den Alpen“)

Montag, 24. Februar 2014 – 19:30 Uhr
Oma war kein Nazi. Täter und Opfer im familiären Gedächtnis
Was haben meine Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten zur Zeit der Nationalsozialismus gemacht? Wurden Sie verfolgt und gequält? Waren sie verstrickt in das Nazisystem? Waren sie gar an Verbrechen beteiligt? Das Interesse an diesen Fragen lässt nicht nach und steigt in der Kinder- und Enkelgeneration sogar noch an. Bei der Veranstaltung wollen wir gemeinsam mit Kindern und Enkeln von Opfern und Tätern diese familiären Erzählungen und die damit verbundenen Konflikte in den Mittelpunkt rücken.

Veranstaltungsort:
Haus der Demokratie & Menschenrechte (Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg, Tram M4, Bus 142, 200 bis „Am Friedrichshain“)

„Alfred Hausser – Arbeiterbewegung und Zwangsarbeiterentschädigung“

So, 26. Januar 2014 – 13:00 Uhr – Haus der Demokratie & Menschenrechte
(Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg, Tram M4, Bus 142, 200 bis „Am Friedrichshain“)

Einführung:
Günter Saathoff (Stiftung EVZ und entschädigungspolitischer Wegbegleiter von Alfred Hausser)

Begrüßung:
Lothar Eberhardt für die OrganisatorInnen

Musikalische Begleitung:
Rolf-Reinhard Ganßauge (Cello, mit Improvisationen des Alfred-Hausser-Lieds)

Es werden folgende Ausstellungen gezeigt:
„Alfred Hausser – Nur wer sich aufgibt, ist verloren“
„Naturfreunde Berlin – 100 Jahre engagiert unterwegs.“
(Tafeln zur Nazizeit)

Eröffnung der Veranstaltungsreihe vom 26. Januar bis 24. März 2014 im „Haus der Demokratie und Menschenrechte“. Alle Infos finden sich auf www.alfredhausser.blogsport.de und www.hausderdemokratie.de

Unterstützt durch:
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Naturfreunde Berlin, Die Linke. Bundestagsfraktion, VVN-BdA Berlin, Franz Künstler Verein für Arbeitnehmerbildung Berlin

Franz-Joseph Fischer


Am 28.11.2013, ist Franz-Joseph Fischer in Gruibingen, nähe Ulm, ein Weggefährte von Alfred Hausse mit 97 Jahren verstorben.
Er war Häftling vieler KZ-Lager, darunter auch des des KZ-Außenlagers Lichterfelde vom KZ Sacshenhausen Hier deren Nachruf
Nachruf der VVN-Bda Ba-Wü. hier

NF Buch

Auszug zu dem Artikel zu Alfred Hausser auf Seite 156 aus dem Buch

Nur wer sich aufgibt, ist Verloren!“

Alfred Hausser, Widerstandskämpfer und Naturfreund, war bei den Württemberger Naturfreunden eine Legende. …. Bei Themen wie Widerstand und Nationalsozialismus waren die Naturfreunde Alfred Hausser und Albert Fischer, der Metzinger Widerstandskämpfer, in unserem Bezirk immer die Erstgenannten und begehrte Zeitzeugen.
Sie waren authentisch und erzählten ihr Erlebtes aus erster Hand. Wir hungerten nach den Informationen. Wir hingen ihnen an den Lippen. ………
Alter politischer Freund
Alfred Hausser war ich damals noch nicht persönlich begegnet. Erst zwei Jahrzehnte später begegneten wir uns in der gedenk- und erinnerungspolitischen Arbeit. ….. Es begann im Herbst 1993.

Inhaltsverzeichnsi und Leseprobe hier:

Weitere Lesprobe. Friedel Röhm, dessen Mann Ernst Rohm und A.H. lernten sich im Zuchthaus Ludwigsburg kenenlernte.
Sie trafen sich im Nachkriegsstruttgart …siehe Seite 160 im Artikel zu A.H. …..Ein Vesprbrot als Weihnachtsgeschenk… Eine lebenslange
Freundschaft verband sie.

Bestelladresse